LEE JIYOUN

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Impressum

 


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'Etwas Raum im Alltag 2'

Prozessuales Projekt

realisiert im Rahmen eines Projektstipendiums der Landeshauptstadt München

Projektbeginn: 25. Januar 2019
Finissage: 7. März 2019, 19 Uhr

keine Galerie
Theresienstr. 154
80333 München


 

 

Lee Ji Youn´s Projekt Etwas Raum im Alltag II entsteht vom 25. Januar bis zum 7. März in der Galerie ohne Namen. Die letzte Konstellation der Objekte wird bei der Finissage am 7. März zu sehen sein.

Für dieses Konzept hat Lee Ji Youn das Projektstipendium 2018 der Landeshauptstadt München erhalten. Die Galerie in der Theresienstraße bekommt für diesen Zeitraum den Namen keine Galerie. Das Projekt ist die Fortsetzung von Etwas Raum im Alltag I, das bis Ende Januar in einem leer stehenden Ladenlokal in der St.-Bonifatiusstraße 1 in Giesing gezeigt wurde.

Zum Beginn des Projektes am 25. Januar fängt Lee Ji Youn an sich auf die Suche nach ihrem künstlerischen Material zu begeben. Sie unternimmt lange Spaziergänge durch das Kunstareal und sammelt zurückgelassene und weggeworfen Objekte: Fragmente von Alltagsgegenständen – jeder Funktion und Bedeutung entzogen. Nach und nach füllt sich der Raum mit anonymen Fundstücken der vergangener Wochen. Eine Spur der Zeit wird sichtbar.

Es entsteht ein, wie sie ihn selbst nennt, "Konstellationsraum", in dem die einzelnen auf der Straße gefundenen Objekte bewusst im Bezug zueinander platziert werden. Langsam und subtil werden kleine Eingriffe vorgenommen und das Abbild einer Stadt aufgebaut. Die gefundenen Objekte, temporäre Begleiter der Installationen von Lee Ji Youn, treten miteinander in Dialog und werden so zu Ausstellungsakteuren und Geschichtenerzählern.

"Täglich draußen, im Stadtraum, an der Isar, Dinge finden und sammeln, eine Zeitspur.
Täglich drinnen, in einem temporären Raum, diese Dinge sichten und zusammenbringen, eine Zeitspur."

Die Galerie wird im Laufe des Projektes "Etwas Raum im Alltag II" zu einem Archiv und zu einem Portrait des Viertels. Das Anschauen der Objekte in den Galerieräumlichkeiten ermöglicht dem Betrachter sich gedanklich mit auf die Spurensuche durch das Kunstareal zu begeben. Die kontinuierlich wachsende und sich dabei verändernde ortsspezifische Installation ist jederzeit durch das Galeriefenster einsehbar.

 

Maria Justus

http://www.empfangshalle.de/kunst/galerie-ohne-namen/

 

All works © LEE JIYOUN